Die Individualbesteuerung muss bis spätestens 2032 umgesetzt werden. Dafür sind Anpassungen bei der Ge setzgebung, den Veranlagungsverfahren sowie den Informatiksystemen notwendig. Gleichzeitig sorgt die hängige Mitte Initiative zur Besteuerung von Ehepaaren für Unsicherheiten. Aus Sicht der FDP ist es deshalb entscheidend, dass der Kanton Luzern frühzeitig Planungssicherheit erhält und seine Vorbereitungen konse quent vorantreibt.
«Der Kanton Luzern muss die Zeit bis 2032 nutzen, um die Umsetzung sorgfältig vorzubereiten. Gleichzeitig gilt es, die Chancen dieses Systemwechsels zu nutzen, um unser Steuersystem einfacher, transparenter und leistungsfreundlicher weiterzuentwickeln», sagt Kantonsrätin Nadine Koller-Felder.
Mit ihrer Anfrage verlangt Nadine Koller-Felder insbesondere Auskunft über den Stand der organisatori schen, personellen und technischen Vorbereitungen, den Zeitplan bis zur Einführung der Individualbesteue rung sowie über die finanziellen und administrativen Auswirkungen auf Kanton und Gemeinden. Zudem soll der Regierungsrat aufzeigen, welche Risiken entstehen könnten, falls auf Bundes- und Kantonsebene künftig unterschiedliche Besteuerungsmodelle gelten würden. Ebenso interessiert, welche Möglichkeiten sich bie ten, das Luzerner Steuersystem im Zuge der Reform insgesamt zu modernisieren und zu vereinfachen.
Für die FDP.Die Liberalen Luzern ist eine frühzeitige Planung unerlässlich, denn sie schafft Rechtssicherheit für Bevölkerung, Gemeinden und Verwaltung. Der Kanton Luzern soll die anstehenden Veränderungen aktiv gestalten und die Reform nutzen, um die Rahmenbedingungen für einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Wirtschafts- und Wohnstandort weiter zu stärken.